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Naschen, Kummerspeck, Abnehmen & Co
Abnehmen oder nicht Abnehmen?
Bevor man den Pfunden zu Leibe rückt, sollte man lieber dreimal überlegen, ob man wirklich abnehmen muss. Das Gewicht zu halten auch wenn es deutlich über der gängigen Schönheitsnorm liegt, ist gesünder als ein ständiges Auf und Ab.
Langsam aber sicher
Diäten spielen als Mittel zur Gewichtsreduktion - vor allem in den Medien- immer noch eine große Rolle. Leider lernt man hei den wenigsten ein gesünderes Essverhalten, das für den Langzeiterfolg unbedingt notwendig ist. Wählen Sie als Schlankheitskur eine, kohlenhydratbetonte Mischkost, die sich auch später als Dauerkost eignet. Je langsamer Sie abnehmen, desto bessere Chancen haben Sie, lhr Gewicht beizubehalten.
Schlank sein liegt im Trend Schlank zu sein bedeutet jung und dynamisch und erfolgreich zu sein. Entsprechend groß ist das Angebot von Diäten, Abnehmprogrammen, Schlankheitspillen und Wundermitteln, die mit vollmundigen Versprechen werben „15 Pfund in zwei Wochen“, „Genuss ohne Reue“, „Nimm ab Drink", „Schlank ohne zu hungern". Doch nur wenige Methoden können bei Gewichtsproblemen auf Dauer helfen. Viele sind unwirksam, oft unseriös, und erleichtern nur den Geldbeutel. Diese Seite will Ihnen dabei helfen, sinnvolle Angebote von den wenig erfolgversprechenden Wundermitteln zu unterscheiden.
Das Wichtigste vorweg. Wer nur um der Schönheit willen eine Diät macht, setzt sein körperliches und seelisches Gleichgewicht aufs Spiel. Besonders Frauen hungern für das derzeitige Ideal der superschlanken Linie. Viele haben bereits lange Diätkarrieren hinter sich. denn unsinnige Crash-Kuren enden immer im Teufelskreis. Die Pfunde kommen schneller wieder, als sie weggehungert wurden. Oft wiegt man mehr als "vorher“ und die nächste Diät ist vorprogrammiert Nicht selten sind wiederholte Abnehmversuche der Einstieg in eine schwere Essstörung.
Magersucht und Esssucht sind zu einem immer häufiger auftretenden Problem geworden
Erfolg Der Umgang mit dem Übergewicht ist häufig frustrierend. Misserfolge, Abbruch und Rückfall sind die Regel, nicht die Ausnahme. Dennoch hat eine Bewältigung des Problems für viele Menschen maßgeblichen Einfluss auf Lebensqualität, Gesundheit und psychisches Wohlbefinden. Nicht selten handelt es sich gar um eine Frage von längerem Leben oder früherem Tod.
Angesichts der ernüchternden Ergebnisse bisheriger Therapieansätze kann erfolgversprechende Schlankheitstherapie künftig nicht weiter den ausgetretenen Bahnen folgen. Stattdessen müssen neben den allgemein akzeptierten Punkten gesunde Ernährung, Bewegungssteigerung, medizinische und psychosoziale Probleme vor allem zwei Fakten berücksichtigen, auf die bereits hingewiesen wurde:
* Motivation ist der Schlüssel zum Erfolg. Die Bewältigung des Übergewichts erfordert eine massive Umstellung ganz banaler Lebensgewohnheiten. Dies ist nur mit einer soliden und realistischen Motivation möglich. * Übergewicht ist ein lebenslanges Problem, bei dem kurzfristige Strategien völlig aussichtslos sind. Dauerhafter Erfolg ist daher nur mit Maßnahmen möglich, die "lebenslang" durchgehalten werden können.
Der typische Übergewichtler hat viele fehlgeschlagene Abnehmversuche hinter sich, was ihn an seiner Willenskraft zweifeln lässt und ihm das Gefühl eingibt, ein aussichtsloser Fall zu sein. Darüber hinaus verfolgt er völlig unrealistische Ziele, möchte mit aller Gewalt viel zu viel in allzu kurzer Zeit abnehmen. lm Durchschnitt sollen 33 Prozent des Körpergewichtes in wenigen Monaten "verschwinden". Bei diesem Anspruch kommt es natürlich zu massiver Unzufriedenheit mit jeglichen realistisch zu erzielenden Therapieerfolgen. Die Folge ist daher eine ausgeprägte Furcht vor Misserfolg, während die Hoffnung auf Erfolg immer weiter schwindet. Wenn überhaupt noch Hoffnung besteht, so richtet sie sich auf neue Wundermittel, nicht mehr auf realistische Ziele und Methoden.
Welche Auswirkungen hat das Übergewicht?
Neben den Tatsachen, dass Dicke Übergewichtige beim Kleiderkauf milde belächelt werden, statistisch weniger Geld verdienen (auf jeden Fall In den USA) und auch bei der Partnersuche Schwierigkeiten haben, zählt Übergewicht zu den gut dokumentierten Risikofaktoren einer koronaren Herzerkrankung.
Begleiter des Übergewichts sind neben einem hohen Blutdruck auch Fettstoffwechselstörungen und Diabetes. Nebenbei sei erwähnt, dass auch Gelenke, Rücken und Füße, quasi der ganze Bewegungsapparat des Körpers, unter der Last leiden. Zu viele Kilos wirken sich aber auch auf die Persönlichkeit aus.
Dicke werden weniger respektiert. Das Schlankheitsideal von heute lacht ihnen aus jeder Frauenzeitschrift, von Plakatwänden oder aus dem Fernseher entgegen. Dicke sind Zielscheibe vieler Witze. Sie gehen bewusst an jedem Spiegel vorbei, vermeiden den Blick in Fensterscheiben und haben meist nur wenige Kontakte.
Das untergräbt ihr Selbstbewusstsein und treibt viele in die Isolation. Ein Teufelskreis, denn hier legen sich viele eine "dicke" Schutzmauer zu, im wahrsten Sinne des Wortes.
Neue Erkenntnisse
Man fand in den letzten Jahren heraus, dass bei Verzehr größerer Mengen Kohlehydrate - unter normalen Verzehrsbedingungen – keine wesentlichen Mengen Fett aus Kohlehydraten aufgebaut wurden. Früher hatte man angenommen, dass Fett aus Kohlehydraten aufgebaut würde.
500 g Kohlenhydrate entsprechen z. B.
500 g Zucker 1,2 kg Brot, 3 kg Nudeln 3,5 kg Kartoffeln 30 kg Blumenkohl
Kohlenhydrate werden beim Menschen (im Unterschied zu anderen Arten) erst bei mehrtägiger Aufnahme von mehr als 500 g Kohlenhydraten pro Tag zu Fett umgebaut. Da Alkohol die Fettverbrennung vollständig unterdrückt, kann der Alkoholkonsum der Fettaufnahme energetisch gleichgesetzt werden
15 g Alkohol "wirken auf das Gewicht" wie 10 g Fett.
Verschiedene Untersuchungen mit vielen Teilnehmern zeigen, dass das Körpergewicht mit der Fettaufnahme zunimmt, aber mit der Kohlenhydrataufnahme abnimmt. Übergewichtige verbrauchen vergleichsweise weniger Kohlenhydratkalorien, aber mehr Fettkalorien
Body mass Index (BMI)
Berechnen Sie Ihren persönlichen BMI
Das Ausmaß des Übergewichts kann nur mit Waage und Bandmaß festgestellt werden. Das Körpergewicht (kg) muss in Unterkleidung bestimmt und die Körpergröße (m) muss gemessen werden.
Der Körper-Masse-Index (Body-Mass-Index, BMI) kann aus dem Körpergewicht und der Körperlänge einfach berechnet oder mit Hilfe von Schablonen oder Tabellen direkt abgelesen werden. Der BMI Ist der Quotient aus Körpergewicht in kg, dividiert durch das Quadrat der in Metern gemessenen Körperlänge (kg/m2)
Der BMI ist ein Maß für die Körperfettmasse und das Risiko negativer Auswirkungen auf Gesundheit und Lebenserwartung und hat sich deshalb als Maßeinheit durchgesetzt.
Das Körpergewicht wird heute durch den Body-Mass-Index (BMI) bestimmt. Hier wird das Körpergewicht in Kilogramm durch die Körpergröße in Quadratmeter geteilt. Das heißt, wer 1,75 m groß ist und 80 Kilogramm wiegt, hat einen BMI von 22,86.
Einige Tips für Ihre Gesundheit:
BMI unter 20: Untergewicht Gefahr der Magersucht!
BMI zwischen 20 und 23: wäre ideal Auf keinen Fall weniger, legen Sie ruhig etwas zu!
BMI zwischen 20 und 25: Normal So erhalten Sie Ihre Gesundheit
BMI zwischen 25 und 29.9: Leichtes Übergewicht Nicht mehr zunehmen!
BMI über 30: Übergewicht Grund zum Abnehmen! .
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