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Lambertus Apotheke

Peter Krösinger
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Das Bild der Frau in der Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren zum Glück deutlich verändert. Entsprechend selbstbewusst werden „Frauenprobleme“ nicht mehr schamhaft verschwiegen, sondern mehr oder weniger offen diskutiert: so auch das Thema Wechseljahre. Die Wechseljahre sind keine Krankheit, sondern eine Zeit der physiologischen Hormonumstellung. Hormone beeinflussen direkt Stoffwechsel und Psyche, Veränderungen wirken sich zwangsläufig physisch und psychisch aus. Wie mehrere Untersuchungen gezeigt haben, besteht offenbar eine signifikante Korrelation zwischen Östrogen und Serotonin undamejpgd damit vermutlich auch mit dem Auftreten von Depressionen Neben diesen biologischen Anpassungen kommt hinzu, dass die meisten Frauen der Menopause nicht unbedingt positiv entgegensehen. Mit dem Ende der Menstruation nehmen zwar die monatlichen Beschwerden und die Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft ab, viele Frauen befürchten aber damit auch einen Verlust ihrer Attraktivität. Gleichzeitig fällt diese Phase meist in eine Zeit der sozialen Umorientierung: Die Kinder sind aus dem Haus oder zumindest weitgehend selbständig, die Karriere hat ihren Höhepunkt erreicht.

Das Selbstwertgefühl nimmt ab. Depressionen und körperliche Störungen sind häufig die Folge. Untersuchungen haben gezeigt, dass mehr als 80% aller Frauen zwischen 45 und 54 Jahren an Menopausebedingten Symptomen leiden

Häufig werden diese Beschwerden jedoch aus Scham verschwiegen, obwohl etwa ein Drittel aller Frauen diese
Störungen als so stark beeinträchtigend empfindet, dass eine Behandlung erforderlich ist.

Depressionen in den Wechseljahren
Zu den häufigsten psychischen Störungen in den Wechseljahren gehören Depressionen. Allerdings werden Depressionen in den Wechseljahren häufig nicht erkannt oder – ethisch nicht vertretbar – einfach hingenommen. In Deutschland erhält schätzungsweise nur jede zehnte depressive Frau ein Antidepressivum. Ohne adäquate Behandlung steigt aber nicht nur das Risiko für eine chronische Depression, sondern auch für Begleiterkrankungen.
z. B. Alkoholabhängigkeit und Medikamentenmissbrauch und nicht zuletzt die Suizidgefahr. Depressionen müssen daher zum frühest möglichen Zeitpunkt behandelt werden. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Psychiater und Hausarzt bzw. Frauenarzt notwendig.

Körperliche und psychische Störungen in den Wechseljahren

Hitzewallungen

Schlafstörungen

Müdigkeit

Stimmungsschwankungen

Depressionen

Freudlosigkeit

Angststörungen

Libidoverlust

Trockenheit der Vagina

Nachtschweiß

Gewichtszunahme

Reizbarkeit


 

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